Jördis Triebel - schauspielerin

Jördis Triebel - Lilie2A PR

Foto: Mathias Bothor
Schauspiel-Agentur: Players

Jördis Triebel ist eine der angesehensten Schauspielerinnen in Deutschland. Projekte, für die sie sich entscheidet, genießen schnell Kultstatus, sind große Publikumslieblinge und/oder werden mit Preisen überhäuft.

So war Triebel von Beginn an fester Bestandteil des deutschen Serienbooms:
Sie gehörte zum Stamm-Ensemble der von der Kritik hochgelobten und vielfach ausgezeichneten Kriminalserie „KDD – Kriminaldauerdienst“ (S1-3, 2006, 2008, 2010), war an der Seite von Jürgen Vogel in der von Mathias Glasner inszenierten Miniserie „Blochin – die Lebenden und die Toten“ wie auch in der Fortsetzung als Spielfilm in einer der Hauptrollen zu sehen, sie spielte eine tragende Rolle in der Abschluss-Staffel der vom Publikum geliebten Serie „Weissensee“ (2018) unter der Regie von Friedemann Fromm nach den Drehbüchern von Annette Hess und war in der internationalen Erfolgsserie „Babylon Berlin“, S1-3 (Regie: Achim von Borries, Henk Handloegten, Tom Tykwer) mit dabei. Als Katharina Nielsen in der Netflix-Serie „Dark“ von Jantje Friese und Baran bo Odar sorgte sie in einem großartigen Ensemble für einen weltweiten Fan-Hype um die dunklen Geheimnisse der Bewohner der fiktiven deutschen Kleinstadt Winden. Zuletzt avancierte die Serie „Warten auf’n Bus“ (2020, Regie: Dirk Kummer), in der Jördis Triebel die weibliche Hauptrolle einer ebenso wortkargen wie eigenwilligen Busfahrerin darstellt, zum Geheimtipp unter den Serienfans.

Auch im Kino ist die gebürtige Berlinerin und Absolventin der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch bestens etabliert. Erstmals wurde das Kinopublikum durch ihre Rolle als eigenwillige Schweinezüchterin Emma in Sven Taddickens EMMAS GLÜCK (2006) auf Jördis Triebel aufmerksam. Sie wurde für diese Rolle mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Undine Award, dem Förderpreis Deutscher Film sowie einer Nominierung für den Deutschen Filmpreis. Es folgten Auftritte in ANONYMA (2007, Regie: Max Färberböck), WAITING FOR ANGELINA (2007, Regie: Hans-Christoph Blumenberg) und DER FAST PERFEKTE MANN (2011, Regie: Vanessa Jopp). Für ihre Nebenrolle als Mutter in DIE PÄPSTIN (2008, Regie: Sönke Wortmann) wurde Jördis Triebel erneut für den Deutschen Filmpreis nominiert. 2011 besetze Christian Schwochow sie in der Hauptrolle der der alleinerziehenden Mutter Nelly Senff in WESTEN, die nach ihrem Weggang aus der DDR in die BRD zum Spielball zwischen Ost und West wird. Für ihre darstellerische Leistung in WESTEN wurde Triebel mit dem Deutschen Filmpreis, dem Günther Rohrbach Filmpreis sowie als Beste Schauspielerin beim Filmfestival in Montréal ausgezeichnet.
Im Kino sah man sie darüber hinaus in dem von Wolfgang Groos inszenierten Kinderfilm ROBBI, TOBBI UND DAS FLIEWATÜÜT (2015), in Michael Kliers IDIOTEN DER FAMILIE (2016), der Komödie on the road 25 KM/H (2017, Regie: Markus Goller) an der Seite von Bjarne Mädel und Lars Eidinger und in Julie Delpy MY ZOE (2018). Wie sehr sie auch in einer Nebenrolle für Gänsehaut zu sorgen vermag, bewies sie mit ihrer Darstellung der eiskalten Kreisschulrätin Kessler in Lars Kraumes DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER, der basierend auf einer wahren Geschichte seine Weltpremiere im Rahmen der Berlinale 2018 fand und im Herbst 2020 erstmals auch im Fernsehen ausgestrahlt wird.

 Jördis Triebel, die ihren Weg vor die Kamera nach mehrjährigen Engagements auf den renommierten Theaterbühnen in Bremen, wo sie drei Jahre zum festen Ensemble gehörte, und in Gastauftritten an den Bühnen in Zürich, dem Schauspielhaus in Hamburg und in Köln fand, stand zuletzt für den „Tatort – Borowski und die Angst der weißen Männer“ (Regie: Nicole Weegmann) und dem Familiendrama „Mutter Kündigt“ (Regie: Rainer Kaufmann) an der Seite von Maren Kroymann und Lena Urzendowsky vor der Kamera.

 

Sie lebt in Berlin und in Brandenburg.