Thomas arnold - schauspieler

Thomas Arnold - Lilie2A PR

Foto: Olaf Kroenke
Schauspiel-Agentur: Crush

Der in der sächsischen Universitätsstadt Freiberg geborene
Schauspieler, Pantomime und Lyriker Thomas Arnold fand schon früh im Theater seine Berufung als Schauspieler: Bereits als 13jähriger stand er in seiner Heimatstadt auf der Bühne bevor er von 1990-94 ein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Rostock absolvierte. Noch während seines Studiums wurde er 1993 erstmals mit dem Darstellerpreis beim Treffen der deutschsprachigen staatlichen Schauspielschulen in Wien ausgezeichnet. Es folgte ein festes Engagement am Theater Trier, wo er mit seiner Rolle als ‚Puck‘ in Shakespeares „Sommernachtstraum“ in der Inszenierung von Norbert Kollakowsky reüssierte. 1996 wurde er von Rolf Schübel in dem Film „Zweieinhalb Minuten“ erstmals vor der Kamera besetzt.

Den Fernsehzuschauern ist Thomas Arnold seitdem durch zahllose Auftritte – vor allem in den beim Publikum beliebten Krimireihen – bestens bekannt. In einer Ensemblerolle als Gerichtsmediziner Dr. Jonas Zander sah man Arnold für den Dortmunder „Tatort“ mehrfach an der Seite von Jörg Hartmann, Anna Schudt und Aylin Tezel. Dror Zahavis „Tatort Dortmund – Tollwut“ (2018) wurde erst kürzlich vom Publikum zu den besten der Kultserie gekürt.

Seit er von Volker Schlöndorff für DIE STILLE NACH DEM SCHUSS (2000) vor der Kamera stand, der seine Weltpremiere im Rahmen des Wettbewerbs der Berlinale feierte, macht Thomas Arnold auch immer wieder international auf sich aufmerksam. Er wurde in dem mit Auszeichnungen überhäuften Film von Florian Henckel von Donnersmarck DAS LEBEN DER ANDEREN wie auch in WAR HORSE – GEFÄHRTEN (2010, Regie: Steven Spielberg) in kleineren Rollen besetzt und war
auch in den beiden in Berlin gedrehten US-Serienhits „Homeland“ und „Berlin Station“ mit von der Partie. Schlöndorff holte ihn sowohl für DIPLOMATIE (2013) als auch für die mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete TV-Produktion „Das Meer am Morgen“, der in Frankreich auch im Kino herausgebracht wurde, erneut vor die Kamera.

Sein komödiantisches Talent durfte er bereits 2009 an der Seite von Valerie Niehaus in dem SAT.1-Film „Sind denn alle Männer Schweine?“ und 2010 in dem von Rolf Silber inszenierten „Achtung Arzt!“, für den er mit Annette Frier vor der Kamera stand, ausleben, bevor er 2018 als Widersacher von Jörg Schüttauf in „13 Uhr Mittags“, der trockenen norddeutschen Antwort auf den (fast) gleichnamigen Westernklassiker, in der Rolle des auf Rache sinnenden Bankräubers Simon ein ganzes Dorf den Atem anhalten lässt.

2019 war er einer der Schauspieler, die von Regisseur Michael Harder für den Dokumentarfilm DIE VERWANDLUNG interviewt wurden und in dem Film einen tiefen Einblick in sein Schaffen, die hellen und die Schattenseiten seiner Arbeit gab und der auf dem Filmfest München seine Premiere feierte. Im selben Jahr war er auf dem Toronto International Filmfestival mit dem Kurzfilm THE RAFT vertreten und spielte im historischen Spionagethriller THE SPY.

2020 stand Thomas Arnold für gleich zwei populäre Krimireihen vor der Kamera: Für „Die Kanzlei – Ein falsches Bild“ an der Seite von Herbert Knaup sowie – ein Ausflug in seine alte Heimat – eine Folge des „Erzgebirgskrimis“ „Erben oder Sterben“, den die Regisseurin Constanze Knoche, mit der Arnold bereits 2004 am Maxim Gorki Theater zusammengearbeitet hat, inszenierte. Es folgten die Dreharbeiten für den „Kroatien- Krimi – Die Frau am Meer“ sowie der Umwelt-Geheimdienstthriller „Blutholz“, in dem Arnold zusammen mit Harald Krassnitzer, Joachim Król sowie Désirée Nosbusch in Rumänien vor der Kamera steht.

Neben seiner Arbeit vor der Kamera ist Thomas Arnold bei Lesungen und im Audio-Bereich ein gefragter Stimmkünstler. So vertonte er u.a. mehrere Künstler-Dokumentationen, wie bspw. einen Monolog über Pasolini oder eine Kaurismäki-Doku, die er gemeinsam mit Sophie Rois einsprach.

Halb als Hobby, halb professionell widmet sich Thomas Arnold der Lyrik und der Musik. Entstanden aus seinem ursprünglichen Wunsch, Liedermacher zu werden, entstanden eigenen Gedichten zehn Weihnachtslieder, die er zu einem Bühnenprogramm mit Band unter dem Titel „Gefühle nach‘m Kalender“ zusammen gestellt hat und seit mehr als 10 Jahren an verschiedenen Orten wie der Orangerie von Schloss Sanssouci, dem Schloss Rheinsberg oder der Kirche von Neuruppin zur Aufführung bringt. Bereits seit 15 Jahren ist er darüber hinaus immer wieder mit seinem Solo-Programm „Das Mensch“ von Kurt Tucholsky in Deutschland auf Tour.

Die Wiederaufnahme des von ihm für das Berliner Renaissance Theater inszenierten Stückes „Die Frau des Michelangelo“ musste aufgrund der Corona-Krise verschoben werden.

Thomas Arnold lebt mit seiner Frau, der Puppenspielerin Doreen Arnold, in einem Wald in der Nähe von Potsdam. Seine Tochter Louise Sophie Arnold ist ebenfalls als Schauspielerin erfolgreich.

Regelmäßig engagiert sich Arnold als Künstler für gemeinnützige Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen, die Potsdamer Tafel e.V. sowie der Initiative Kultür Potsdam.

Vollständige Vita & Kontakt zur Schauspiel-Agentur: https://crush.de/klient/thomas-arnold/