mala emde - schauspielerin

Mala Emde - Lilie2A PR

Foto: Mathias Bothor / photoselection
Schauspiel-Agentur: Martina Jansen, PLAYERS

Schon als Schülerin stand sie erstmals vor der Kamera und sammelte früh erste Dreherfahrungen. Ihre erste Hauptrolle übernahm sie ab 2010 in der KiKa-Serie krimi.de. Emde ist in einem kreativ-lebendigen Umfeld aufgewachsen, dass sie auch in ihrer Arbeit vor der Kamera stark geprägt hat.

Zwischen 2009 und 2012 spielte sie im Studio Tanz, Theater & Musik in ihrer Heimatstadt und war in verschiedenen Aufführungen z.B. als Aschenputtel in Janusz Glowackis „Die Aschenkinder“ oder Schillers „Turandot“ in der Rolle der Tartalia auf der Bühne zu sehen.  

Für große Aufmerksamkeit sorgte Mala Emdes Talent mit ihrer Hauptrolle der Anne Frank in dem vielbeachteten Doku-Drama „Meine Tochter Anne Frank“ von Raymond Ley. Der Film wurde u.a. für den Grimme-Preis nominiert und 2015 mit dem Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der darstellenden Künste ausgezeichnet. Emde selbst wurde für ihre berührende Darstellung mit dem Nachwuchsförderpreis des Bayerischen Filmpreises ausgezeichnet. Noch im selben Jahr gab Emde in OFFLINE – DAS LEBEN IST KEIN BONUSLEVEL von Florian Schnell ihr Debüt im Kino. 

Gleich im Anschluss an das Abitur übernahm Mala Emde sehr verschiedenartige Rollen, bspw. spielte sie in dem Fernsehdrama „Neben der Spur“ (Regie: Thomas Berger), im Kinderfilm „Nussknacker und Mausekönig“ als Marie, als Episodenhauptrolle im Kieler „Tatort – Borowski und das verlorene Mädchen“ (Regie: Raymond Ley) oder als Ave von Schönfeld in der bereits erwähnten Historienverfilmung „Katharina Luther“. Für große Aufmerksamkeit sorgte der in Echtzeit gedrehte Kinofilm 303 (2015) für den Mala Emde mit Hans Weingartner zusammenarbeitete und für ihre darstellerische Leistung als Beste Nachwuchsschauspielerin des Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet wurde. Im Anschluss stand Mala Emde an der Seite von Martina Gedeck und Matthias Brandt in dem Mysterythriller WIR TÖTEN STELLA (Regie: Julian Pölsler) vor der Kamera.

2019 sah man Mala Emde sowohl im Fernsehen als auch auf der großen Leinwand: So spielte sie zum einen in der Rolle der Anni Waldhausen in der zweiten Staffel der überaus erfolgreichen und hochgelobten TV-Serie „Charité“ mit und verkörperte in dem Zweiteiler „Brecht – Eine Vorstellung“ von Heinrich Breloer die Weggefährtin Brechts Paula Bannholzer.  Der Kurzfilm OKTOPUS UND MURÄNE, alias Leviathan, (Regie: Sebastian Husak) konnte seine Premiere Ende Januar 2020 auf dem Max Ophüls Festival feiern. 

Mala Emde absolvierte im Sommer 2020 erfolgreich ihre Ausbildung an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Sie lebt in London und Berlin. Sie engagiert sich gemeinsam mit Lucas Englander gegen häusliche Gewalt. Im Zuge des Lockdowns in Deutschland während der Corona-Krise produzierten sie gemeinsam den berührenden Kurzfilm „Le Silence est lourd“. 

Ein erstes internationales Projekt für Mala Emde ist die aufwendig produzierten Thrillerserie „Shadowplay“ (Regie: Måns Mårlind und Björn Stein). Für die in den Wirren der ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg angesiedelte Serie stand Mala Emde an der Seite von Taylor Kitsch, Nina Hoss, Sebastian Koch uvm. vor der Kamera. Die Serie wird erstmals im Oktober 2020 im ZDF ausgestrahlt werden. 

Fast zeitgleich wird UND MORGEN DIE GANZE WELT in die deutschen Kinos kommen, in dem Mala Emde die Hauptrolle spielt. Der Film von Julia von Heinz, mit der Emde erstmals für deren Fernsehfilm „Katharina Luther“ zusammengearbeitet hat, feierte im Rahmen der 77. Internationalen Filmfestspiele in Venedig seine Weltpremiere und wurde von der Presse hoch gelobt. Mala Emde wurde für ihre darstellerische Leistung mit dem von der unabhängigen Filmkritik vergebenen Preis Bisato d’Oro geehrt.