MALAYA STERN TAKEDA - Schauspielerin


Schauspiel-Agentur: Players (Lena Bekurts)
Geboren in Tokio als Tochter einer US-amerikanischen Menschenrechtsaktivistin und eines japanischen Dolmetschers und seit ihrem dritten Lebensjahr in Berlin lebend, zählt Malaya Stern Takeda aktuell zu den vielversprechendsten Nachwuchstalenten der Schauspielszene.
Für Takeda gab es nie eine Alternative zur Schauspielerei. Schon früh erkannte einer ihrer Lehrer am Michael Tschechow-Studio in Berlin ihr bemerkenswertes Talent und ermutigte sie, sich an einer der renommiertesten Schauspielschulen Deutschlands zu bewerben. Von 2017 bis 2021 studierte sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.
Bereits während ihres Studiums konnten man sie in verschiedenen Inszenierungen auf der Bühne erleben: So spielte sie 2018 die Penthesilea am bat Studiotheater – als bekennende „Kleist-Ultra“ für sie ein besonderes Vergnügen – oder spielte in „Der kaukasische Kreidekreis“ unter der Regie von Peter Kleinert eine Theatersaison in der Schaubühne Berlin, erneut unter der Regie von Theresa Thomasberger sah man sie dann 2020 in der Volksbühne in „Männerphantasien“ und im selben Jahr spielte sie am Düsseldorfer Schauspielhaus in „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ mit. Eine für Takeda persönlich wichtige Theaterarbeit war die Inszenierung von „Richard III.“ im Sommer 2021 für das Staatstheater Cottbus, in der sie das berühmte Shakespeare-Drama abendfüllend als Mann, Frau und Kind mit Hilfe zeitgenössischer feministischer Texte interpretierte. Dieser Soloabend markierte zugleich die erste Zusammenarbeit mit Aram Tafreshian.
Nach Abschluss ihres Studiums wurde sie dann festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim.
Auch vor der Kamera unternahm sie schon während ihres Studiums erste Schritte. Sie war in verschiedenen Kurzfilmen beim Max Ophüls Festival, die Malaya Stern Takeda mit der Nominierung für den Besten Schauspielnachwuchs eine erste Sichtbarkeit innerhalb der Branche verschafften. 2022 startete sie mit zwei Serien-Rollen und einem TV-Film dann richtig durch: So konnte man sie an der Seite von Jürgen Vogel, Birgit Minichmayr und Lea Drinda in der Serie „Nachts im Paradies“ unter der Regie von Matthias Glasner sehen und unter der Regie von Claudia Garde im ersten Teil der ZDF-Reihe „Conti“, von der es mittlerweile drei Folgen mit Desirée Nosbusch und Malaya Takeda zu sehen gibt. Ihr erste Serien-Hauptrolle übernahm sie dann in der Amazon-Serie „Love Addicts“.
Ihre bislang größte Herausforderung meisterte Takeda in „Parallel Me“, einer „Was wäre wenn“-Serie, die Ende April 2025 erscheint. Während der gesamten 92 Drehtage stand sie als Hauptfigur Toni vor der Kamera – eine junge Frau, die sich am Tiefpunkt ihres Lebens befindet und durch einen magischen Schal, den sie von einer exzentrischen Fee erhält, in alternative Versionen ihrer selbst reist. Zur namhaften Cast gehören David Kross, Larissa Sirah Herden, Maria Schrader, Caroline Peters, Ulrich Noethen und viele mehr. Darüber hinaus wird Malaya Stern Takeda 2025 in der ARD-Serie „Verlangen“ an der Seite von Svenja Jung und Noah Saavedra und der WDR-Produktion „Hundertdreizehn“ (Regie: Rick Ostermann) sowie in einer kleinen Rolle in der internationalen Kinoproduktion THE ASSESSMENT von Regisseurin Fleur Fortune zu sehen sein.
Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin spielt politisches Engagement eine wichtige Rolle im Leben von Malaya Stern Takeda. Gemeinsam mit der Schauspiel-Kollegin Aysima Ergün und dem Leipziger Theaterregisseur Marco Damghani ist Malaya Takeda Initiatorin des Vereins (in Gründung) „Stabiler Rücken“, der als Netzwerk und Anlaufstelle für die Kulturschaffenden der BIPoC-Community in Deutschland dienen soll.
Ihre bevorstehenden Projekte umfassen eine Serienproduktion für Netflix. Darüber hinaus ist sie auch dem Theater nach wie vor verbunden und wird am Berliner Gorki Theater im Juni 2025 ihr Stück „A T-Boy on grindr“, mit dem sie 2023 ihr Debüt als Theaterregisseurin gab, erneut auf die Bühne bringen.
Muttersprachlich beherrscht Malaya Takeda Stern Deutsch und Englisch und arbeitet kontinuierlich daran, ihre Französisch- und Japanisch-Kenntnisse zu verbessern